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Schon
Karl Sellmeier sen. hat als Landwirt schon immer darauf gesetzt,
dass nur hervorragende Qualität seine Zukunft sichert. Sein
Sohn setzt diese Tradition fort. Und Karl III. wie dieser seinen
ältesten Sohn nennt, tritt wohl in die gleichen Fußstapfen.
Alle
helfen auf dem Bauernhof zusammen. Es ist keine ganz einfache Lage.
Die bäuerlichen Familienbetriebe in Bayern sind auf die Mitarbeit der ganzen Familie angewiesen. Daraus kommt aber auch die Stärke dieser Betriebe. Jeder ist persönlich eingebunden und steht für seine persönliche Verantwortung.
Ihr schönster Erfolg liegt in der Qualität und in dem Vertrauen,
das ihnen die Verbraucher entgegenbringen. Aber diese Qualität
wird durch viel Mehrarbeit erkauft und erbracht. Tiere müssen
jeden Tag gefüttert und gepflegt werden. Es gibt keinen Schichtplan
und keine Ersatzkräfte, die an freien Tagen einspringen. Die
Familie muß alles selbst erbringen. Das ist nicht einfach.
Aber es zeigt auch, daß die Familie als Keimzelle unserer
Gesellschaft zu Leistungen imstande ist, die in abhängigen
Arbeitsverhältnissen nicht
mit dem gleichen Engagement erbracht werden. Und eines kommt dazu,
der Stolz auf die Erfolge. Der schönste Erfolg ist die Rückmeldung
über treue Kunden, die von der angebotenen Qualität schwärmen
und auch in schwierigen Zeiten wissen, auf wen sie sich verlassen
können.
Wenn
Besucher kommen, beneiden Sie oft Steffi mit ihrem Bruder Markus.
Beide geniessen das Leben auf dem Bauernhof. Das Mitfahren auf dem
Radl geniesst der kleine Markus besonders. Am
liebsten mag er, wenn Steffi mit ihm zu Verena fährt. So heißt
das Pony, mit dem Steffi auf den Wiesen und an den Feldern entlang
reitet. Die große Schwester Martina hat Bürokaufmann
gelernt und bildet sich jetzt in England weiter. In unserem Europa
ohne Grenzen sind gute Sprachkenntnisse so ungeheuer wichtig.
Auch
Karl Sellmeier jun. setzt auf Information und Kommunikation. Das
Internet ist für ihn kein Fremdwort. Dazu kommt eine laufende
Fortbildung. Viele seiner Informationen holt er sich auch aus internationalen
Bereichen, von der EU und vor allem von der DLG. Hier bezeichnet
er die neue Internetpublikation der DLG zum "Verbraucherschutz
in Land- und Ernährungswirtschaft - Leitlinien und Maßnahmen
zur Neuorientierung" als echte Hilfe für Erzeuger und
Verbraucher. Über den folgenden Link können Sie die Leitlinien
anschauen oder als PDF-Datei herunterladen und ausdrucken.
http://www.dlg-frankfurt.de/home/verbraucherschutz.pdf
Bitte empfehlen
Sie diesen Link an andere Verbraucher weiter. Fragen Sie nach und
fordern Sie die Einhaltung dieser Leitlinien. Damit unterstützen
Sie das Qualitätsbewusstsein. Danke
Die
Grundsätze, die die EU-Kommission zu Haltung, Fütterung
und Transport von Tieren aufgestellt hat beachtet er schon lange
vor ihrem Erlass. Sie entsprechen seinen eigenen Vorstellungen.
In vielen Bereichen gehen aber seine eigenen Qualitätsgrundsätze
noch viel weiter.
Mit
Stolz verweist er darauf, dass er die Leitlinien und Qualitätsempfehlungen
der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft übererfüllt.
Das ist ihm ein persönliches Anliegen. Er sieht und fühlt
sich selbst in der Rolle des Verbrauchers. Dabei zeigt er die Transparenz
seines Handelns auf und beklagt zu Recht die mangelnde Transparenz
in vielen anderen Bereichen. Sellmeier führt über sein
gesamtes Futter, über seine Tiere, über ärztliche
Behandlungen - einfach über alles, genau Buch. Natürlich
wird auch bei ihm, allerdings sehr selten, einmal ein Tier krank.
Wenn es Medikamente bekommt, werden die gesetzlich vorgeschrieben
Wartezeiten mindestens in der doppelten Länge eingehalten.
Die Erkrankung wird auskuriert und es folgt eine Erholungsphase.
Dafür hat er auch noch einen eigenen Stall. Auch das gehört
zur Transparenz, aufzuzeigen, wie man mit allen Dingen umgeht. Man
kann nicht immer nur die schönen Seiten zeigen. Obwohl sie
auf dem Eicher-Hof bei weitem überwiegen.
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