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" Qualität hat einen Namen "
Metzgerei Manfred Obermaier

    Geltinger Straße 4a
    85652  Pliening

 

   Tel. 08121 - 82 632
   Fax  08121 - 76 323

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  Der Schlachtbereich 

Im Schlachtbereich werden die angelieferten Tiere geschlachtet. Ohne dies geht es nicht. Es gibt jedoch gravierende Unterschiede. Tiere können im Massenbetrieb, unter großem Stress für die Tiere, getötet werden. Wir bemühen uns um eine möglichst schonende Schlachtung. Dabei kommt es darauf an, jede Hektik zu vemeiden um Stress und damit erhöhte Hormonausschüttung bei den Tieren zu vermeiden.

Das hat gute Gründe. Diese Hormonausschüttung verändert den ph-Wert (Säuregehalt) im Körper des Schlachttieres. Dieser bestimmt ganz wesentlich die Qualität des Schlachtgutes. Im Extremfall ist das Fleisch fast unbrauchbar. Jäger sagen dazu, das gefallene Tier darf den Schuß nicht hören. Das Fleisch eines gehetzten Tieres ist kaum genießbar.

Denken wir an uns selbst. Nach extremer körperlicher Anstrengung sprechen wir davon, dass unser Körper übersäuert ist, wir bekommen Muskelkater, sind verspannt und brauchen eine geraume Zeit, um uns zu regenerieren. Tieren geht es nicht anders.

Die Metzger versorgen die Kunden mit einem der wichtigsten Nahrungsmittel, dem Fleisch. Fleisch verträgt keine längere Aufbewahrungsdauer und kann deshalb nicht in größeren Mengen auf Lager genommen werden. Ausnahmen sind tiefgefrorenes Fleisch und Fleischkonserven. Diese können aber nach Geschmacks- und Verbrauchswert die guten Eigenschaften des Frischfleisches nie voll erreichen.

Schlachtstand mit Betäubungszange von FuhrmannDas Schlachten, Abhäuten und Ausweiden der Tiere, das Zerlegen und Aushauen des Fleisches ist Handarbeit. Wir schlachten noch selbst und führen nach alter Handwerkstradition diese Arbeiten durch. Weil wir keine große Metzgerei sind, können wir zuverlässig alle Faktoren selbst kontrollieren. Das ist ein Vorteil.

Der Schlachtraum ist von außen zugänglich und bietet die Möglichkeit einer ruhigen Zuführung der Tiere. Großtiere werden im Schlachtstand geschlachtet.

Eine spezielle Betäubungszange, die Fuhrmann-Zange, mißt in Sekundenbruchteilen den körpereigenen Widerstand des Schlachttieres und regelt elektronisch die Stärke des Betäubungsstromes. Damit ist gewährleistet, daß der geringstmögliche, gerade ausreichende, Stromstoß verwendet wird. Danach wird das Tier geschlachtet.

Die beim Schlachten anfallenden Abfälle werden sofort entfernt. Dazu werden sie getrennt durch einen eigenen Ausgang ohne Kontakt zum Schlachtgut entfernt. Sie werden in einem eigenen, gekühlten Raum, dem Konfiskatraum, gelagert. Dort werden sie laufend abgeholt.

BrühmaschineSchweine haben eine dichte Behaarung. Der Schlachtkörper muß enthaart und gereinigt werden. Dies geschieht in dieser Brühmaschine. Früher hat man dazu das geschlachtete Schwein mit Brühpech eingerieben und mit Schabern und Glocken durch Handarbeit enthaart. Diese Maschine macht das schneller. Trotzdem wird jeder Schlachtkörper kontrolliert und mit Handarbeit nachgereinigt und gesäubert.

Ein spezieller und extrem sauberer und wichtiger Vorgang ist das Entfernen von Risikomaterial. Größtmögliche Sorgfalt, Schutzkleidung und eigenes Werkzeug sorgen für Zuverlässigkeit. Das Werkzeug wird laufend gereinigt und desinfiziert.

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© Manfred Obermaier - geändert: 15.6.2001 - zur Homepage
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URL: www.metzgereiobermaier.de/schlachtung.htm