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Die
Münchner Weißwurst -
eine begehrte Spezialität bei Manfred Obermaier - immer wieder mit den Medaillen der DLG ausgezeichnet.

In Bayern
und darüber hinaus hat die Münchner Weißwurst
einen fast legendären Ruf. Sie ist die frühe Brotzeitwurst
schlechthin. Ob Handwerkerbrotzeit oder Staatsempfang
die Weißwurst ist dabei. Dazu gehören resche Brezn
und frische Semmeln.
Auch der Senf ist eine Spezialität. Ein etwas gröberer,
süßer Senf am besten von Händlmaier,
rundet den Genuß ab und passt am besten dazu.
Zu früheren Zeiten hieß es: "Die Weißwurst
darf das 12-Uhr-Läuten nicht hören". Tatsächlich wird
die Weißwurst heute so zuverlässig hergestellt, dass sie ohne Probleme
bei ordentlicher Lagerung im Kühlschrank 2 - 3 Tage liegen kann. In dieser
Zeit hat sie immer einen guten Geschmack. Weiter verlängern
kann man die Haltbarkeit durch eine Vacuum-Verpackung. Wir stellen
bis zu 5-mal wöchentlich frische Weißwürste
her. Der Kunde bekommt immer eine frisch zubereitete Spezialität.
Bei uns wird die Weißwurst aus feinen Zutaten hergestellt. Viele,
regelmäßige, Goldmedaillen bei der DLG-Leistungsprüfung zeugen
vom hohen Standard unserer Münchner Weißwurst. Im März
2002 haben wir wieder eine Goldmedaille errungen. Im Laufe vieler
Jahre haben wir die Herstellung immer mehr verfeinert und standardisiert.
Das beginnt bei der Auswahl und Behandlung der Zutaten und hört
auf mit der schonenden Lagerung der fertigen Würste. Auch Kleinigkeiten,
wie die Zugabe frischer Petersilie, werden sorgfältig beachtet.
Es kommt auf die Sorte an und auf den Lieferanten. Saubere,
natürliche Gärtnerware. Die Stängel werden entfernt und
die gröberen Teile ausgeschnitten. Es bleiben nur die feinen
Blattspitzen. Fein vorgeschnitten, damit sie nicht zulange gekuttert
werden. Das ergibt den feinen, zurückhaltenden, aber unverkennbaren
Geschmack.
Das Füllen
geht schnell. In saubere Naturdärme wird das Brät
abgefüllt. Die Farbe ist ein appetitliches feines fleischrosa.
Mit großer Sorgfalt und unter Vermeidung jeglicher Störung
wird das sorgsam gekutterte Brät unter höchsten hygienischen
Bedingungen abgefüllt. Keine Berührung mit Fremdmaterialien,
kein unnötiger Luftkontakt durch Stehenlassen oder Warten.
Alles geht abgestimmt, schnell und präzise.
Sofort nach
dem Füllen werden die frischen, rohen Weißwürste
zum Brühen in das vorbereitete Wasser des Wurstkessels
gelegt.
Dabei werden sie sauber abgedeckt. Alle bekommen genau die richtige
Temperatur. Vorsichtig werden sie gewendet, getaucht und wieder
abgedeckt. Nicht zu dicht dürfen sie liegen und so ziehen
sie genau bis zum richtigen Zeitpunkt. Gerade
eben waren sie noch frisch-rosa und nun beim Brühen bekommen
sie ihre weiße Farbe und werden zur Weißwurst.
Wenn die
Zeit um ist, da geht es genau auf die Minute, werden sie sorgfältig
aus dem Brühwasser in eiskaltes Wasser getaucht. Keine
ist geplatzt. Dafür sorgt schon die schonende und exakte
Füllung durch den Handtmann-Vakuumfüller. Sauber,
frisch und zum Anbeissen schön, liegen sie im kalten Wasser.
Da können
auch die Metzger nicht widerstehen und holen sich ein paar frische
Weißwürste aus der Wanne. Genau das Richtige für
die gemeinsame Brotzeit in der gemütlichen Küche.
Es gibt keinen besseren Beweis für die Qualität, wenn
unsere Metzger selbst diese Weißwurst so lieben.
Einige
Kunden kennen unseren Zeitplan ganz genau. Sie kommen ganz genau,
um ihre frischen Weißwürste zu holen. Dazu gibt es
bei uns gleich frische Brezn und Semmeln.

Durch unsere
standardisierte Herstellung konnten wir den Fett- und Wasseranteil
reduzieren und eine Wurst von pflaumiger Konsistenz mit einem
angenehmen Biss erzeugen. Ein volles, appetitliches Geschmackserlebnis.
So ist unsere Weißwurst das schmackhafte Ergebnis jahrelanger
Erfahrung und unserer speziellen Kuttermethode. Das Brät darf
nicht zu warm werden. Mit höchster Präzision, genauen Temperaturen,
fein abgewogenen Zutaten und exakter Zeit und Umdrehungszahl
wird gekuttert. Es darf nicht 5 Sekunden länger dauern, wenn
die Weißwurst so schmecken soll, wie sie bei uns schmeckt.
Unsere Weißwürste
wurden schon in viele Länder gebracht. Um 06.30 Uhr hergestellt,
um 07.45 Uhr am Flughafen in einer speziellen Klimaverpackung
verladen und um 11.30 Uhr in Kairo bei einem Diplomaten-Empfang
der Deutschen Lufthansa verspeist, mit frischen bayerischen
Brezn. Dazu gab es Erdinger Weißbier. Oder 350 Weißwürste mit
der Lufthansa nach Hamburg zu einem Empfang, pünktlich zum 12-Uhr-Läuten.
Es macht Spaß und auch stolz, wenn diese Qualität so anerkannt
wird. Es sind aber auch ganz normale Kunden, die sich für ihre
Familienfeiern die Weißwürste reservieren.
Besonders Kinder mögen unsere Weißwürste. Es ist uns auch schon
passiert, dass wir um 10.00 Uhr ausverkauft waren. Da hilft
nichts. Dann müssen eben noch einmal frische Weißwürste gemacht
werden. Frisch heißt bei uns immer, frisch aus der Wurstküche.
Unsere Kunden überraschen uns immer wieder mit Einkäufen, die
mehrere Dutzend umfassen. Sie nehmen keine Rücksicht auf irgendwelche
Planungen. Sie wissen, was sie bekommen, ist frisch. Und deshalb
sind wir auch gar nicht böse. Dafür sind wir ja da - frische
Weißwürst von Obermaier - die ganze Woche.
Sauber aufgehängt,
nach der Wurstdusche, kommen die Weißwürste in die
Präsenzkühlung. Unsere Kunden warten schon. Sie wissen
um die Qualität und die Frische unserer Produkte. In der
EDV würde man sagen, das ist der "Front-Office-Bereich".
Im "Back-Office" geht die Arbeit weiter. Großreinemachen
ist angesagt. Da muß auch der Chef ran. Er macht es gerne.
Er ist Praktiker und kein Theoretiker. Bei uns werden nach jeder
Zubereitung alle beteiligten Werkzeuge, Maschinen und Behältnisse
perfekt nach einem genau vorgegebenen Plan gereinigt und hergerichtet
für die nächste Partie. Das mag manchem übertrieben
oder überflüssig erscheinen. Es ist aber eines der"großen
Geheimnisse" unseres Erfolges. Eine perfekte Hygiene, zum
Wohle unserer Kunden, garantiert eine perfekte Qualität.
Halt, da
gibt es noch etwas. Wie isst man eigentlich die Weißwurst? Da
gibt es viele Vorlieben und Verfahrensweisen. Dem Vernehmen
nach soll es auch schon Unkundige gegeben haben, die sie in
der Pfanne abgebräunt haben und dazu Sauerkraut reichten. Das
ist eine der grausamen Verfahrensweisen. Damit macht man alles
kaputt.
Wir empfehlen eine ganz einfache Art. Wasser zum Kochen bringen.
Die Flamme oder den Herd abschalten und die kalten Würste einlegen.
Dann etwa 8 - 10 Minuten ziehen lassen. Sie sollten nicht wärmer
als 75 Grad werden. Die Wassermenge sollte so bemessen sein,
dass alle Würste sauber bedeckt sind. Bitte nicht zu eng hineinquetschen.
Dann im Wasser servieren.
Einmal quer anstechen und quer durchschneiden. Dann an der Schnittseite
leicht anstechen und mit dem Messer die Wursthälfte der Länge
nach fein einschneiden. Bitte nicht durchschneiden. Die untere
Seite der Haut sollte unbeschädigt bleiben. Dann mit der Gabel
das Würstbrät an einer Seite anstechen und mit dem Messer, an
der Unterseite der Haut leicht schälend, aus der Haut drücken.
Dieses Längsviertel der Würst können Sie dann nach Belieben
portionieren. Danach mit der Gabel die Wursthaut leicht festhalten
und mit dem Messer den zweiten Teil von der Wursthaut lösen.
Und so weiter, und so weiter . . .
Es gibt noch viele andere Arten des Verspeisens - Zuzzln, mit
Haut und ohne Haut. Aber gebens die Haut lieber dem Dackel. Da gibt es noch einen Witz aus längst vergangenen Zeiten.
Der Vater geht mit seinem kleinen Sohn zum Frühschoppen. Er
bestellt sich drei Weißwürste und der Sohn bekommt immer die
Wursthaut. Als er mit den ersten drei Weißwürsten fertig ist,
fragt er den Sohn: "Hast noch Hunger?". "Ja, Papa" sagt der
Sohn. Der Vater bestellt sich noch drei Weißwürst. Der Sohn
bekommt wieder die Haut. "Hast immer noch Hunger?" fragt der
Vater. "Ja, Papa" sagt der Sohn. Da fährt der Vater aus der
Haut: "Ja wieviel Weißwürst muß ich den noch essen, bis du satt
bist" ?
Die hervorragende Qualität
unserer Weißwurst hat auch 2009 die Prüfer überzeugt.
Bei der strengen Auslese wurde ihnen wieder
eine Goldmedaille zuerkannt. Damit wurde der gute
Geschmack unserer Kunden bestätigt. Wir freuen
uns mit Ihnen darüber.
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