|
Hier stellen wir Ihnen unseren neuesten Vacuum-Füller vor.  Wir haben uns lange umgeschaut. Auf den Messen wurden die verschiedenen Maschinen verglichen. Wir haben uns dann für diese Maschine entschieden.
Ein Vacuum-Füller. Was ist das eigentlich? Eine Maschine, die das Brät in die Wursthaut bringt. Das klingt eigentlich ganz einfach. Schauen wir einfach etwas zurück. Eine Wurst wurde gefüllt, indem ein Helfer den Darm aufhielt und eine zweite Person über einen Trichter mit der Hand das Wurstbrät hineindrückte.
Später entwickelte man handbetriebene Maschinen, ähnlich wie
ein Fleischwolf. Man drückte die Füllung in einen Trichter.
Eine Schnecke förderte im Drehen den Inhalt, das Brät, nach
vorne. Über eine Öffnung wurde der Wurstdarm gestülpt und
das Brät hineingedrückt. Wenn es nicht genau füllte, mußte
man mit etwas Drücken und Walken mit der Hand nachhelfen. Dann wurde
die Wurst abgebunden. Später kam dann ein Elektromotor als Antrieb
dazu und die Maschinen und Trichter wurden größer und leistungfähiger.
Diese
Zeit ist noch gar nicht solange her. Aber die Technik schreitet
voran.
Wir hatten bisher schon einen Füller der Fa. Handtmann. Nun haben
wir das neueste und modernste Modell. Wenn Sie sich das nebenstehende
Bild anschauen, sehen Sie oben einen Behälter. Dieser gehört
zu einer Beladeeinrichtung. So kann man die entsprechende Menge Brät
ohne große menschliche Anstrengungen vom Cutter zum Füller
bringen und von oben in die Fülltrichter schütten.
Das hat nicht nur den Grund, dass man sich sehr viel Kraft und Anstrengung
spart, sondern auch ganz konkrete hygienische Gründe. Das Brät
wird schnell, ohne lange herumzustehen, verarbeitet. Es kommt nicht mit
anderen Werkzeugen oder Behältern in Kontakt, hat keinen zu langen
Luftkontakt und wird auch nicht von Menschen berührt. Damit ist die
größtmögliche Sauberkeit und Hygiene gewährleistet.
Eine ganz wesentliche Voraussetzung für die Haltbarkeit der Wurst.
Die Geschmackstoffe und das Aroma bleiben voll erhalten.
Das Brät kommt also in den Fülltrichter. In diesem ist ein kleines
Förderrührwerk eingebaut. Zusammen mit einem Abstreifer, innen
an der Seite, wird das Brät kontinuierlich und schonend nach unten
befördert. Da langt kein Mensch hinein. Alles läuft automatisch
und hygienisch ab. Der Trichter ist übrigens teilbar. So kann man
auch kleinere Mengen sehr gut verarbeiten. Außerdem erleichtert
es wieder die Reinigung. 
Auf dem Bild links sehen Sie den Förderbereich. Die kleine
Schnecke kann leicht entfernt werden. Damit ist gewährleistet,
daß die Maschine sehr schnell und vor allem zuverlässig
und gründlich gereinigt werden kann. Das ist ein ganz entscheidender
Vorteil. In kürzester Zeit ist die Zuführung zerlegt.
Man kann Sie perfekt reinigen. So können keine Reste irgendwo
zurückbleiben und Bakterien wachsen lassen. Eigentlich ein
fast steriler Bereich.
Die Fördereinrichtung ist über einen Bajonettverschluss
im Trichtermund mit einem Antrieb verbunden. Durch die Öffnung
im Tricherboden gelangt das Brät in das Herzstück des
Füllers. Es ist das Flügelzellenförderwerk.
Dieses
Bild zeigt das Förderwerk, das neueste Modell dieses Füllers,
das die Wurstmasse noch schonender und präziser abfüllt. Unsere
Metzger loben vor allem die gleichmäßige Brätzuführung.
Mit diesem Gerät läßt sich sehr genau portionieren. Das
Brät wird gleichmäßig verteilt. Weil der gesamte Vorgang
unter Vacuum geschieht, wird die beim Einmischen vorhandene Luft vollkommen
entzogen. Ein Quetschen, Reißen oder Drücken der Wurstmasse
kommt nicht mehr vor. Damit werden punktuelle Temperaturveränderungen vermieden und eine besonders schonende Brätbehandlung errreicht. Es gibt eine gleichmäßige, schön
gefüllt Wurst, die auch im Anschnitt ein appetitliches Bild zeigt.
Das Wichtigste ist aber, dass es keine Lufteinschlüsse gibt. Luft
hat Sauerstoff und der sollte draussen bleiben. Dann ist die Wurst länger
haltbar und hat keine unschönen Löcher in der Füllung.
Frühere
Maschinen wurden hydraulisch gesteuert. Heute hat die Elektronik auch
in diesem Bereich Einzug gehalten. Mit Unterstützung von Sensoren,
die Drücke, Temperaturen und alle möglichen Vorgänge messen,
aufschreiben und mitteilen, wird der Füllvorgang gesteuert. Durch
diese feine Elektronik kann man so genau auf die Bedingungen der verschiedenen
Brätsorten eingehen, daß für jede Wurst die optimale Füllumgebung
geschaffen und eingehalten wird. Wir füllen die kleine, dünne
Debresziner mit der gleichen Präzision, wie Weisswürste, Bierwurst
oder Salami. Damit ist gewährleistet, dass unsere Kunden immer die
gleiche hohe Qualität erhalten.
So
sieht das Ergebnis aus. Qualitativ hochwertig, hygienisch nach höchsten
Standards hergestellt und ein wahrer Genuss. Mit Hilfe dieser Maschine
können wir die gewünschte frische Wurst noch etwas schneller
herstellen. Sie ist dann früher fertig. Das freut vor allem auch
die Handwerker. Oft schon um sieben Uhr holen sie sich, auf ihrem Weg
nach München, ihre Brotzeit. Es sind gute, aber auch strenge Kunden.
Sie wissen genau was ihnen schmeckt. Eine gute, frische Wurst steht bei
Ihnen ganz oben. Einige dieser Handwerker kommen schon seit Jahrzehnten
zu uns. Und die jungen Gesellen und Lehrlinge auch schon wieder.
Wir freuen uns, dass wir richtig in Hygiene und Qualität investiert haben und unseren Kunden wieder einen noch etwas höheren Standard bieten
können.
|