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" Qualität hat einen Namen "
Metzgerei Manfred Obermaier

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 Unser neuer Vacuum Füller - oder

"Wie kommt die Wurst in die Wursthaut ?"


Hier stellen wir Ihnen unseren neuesten Vacuum-Füller vor.
      Handtmann Vacuum-Füller
Wir haben uns lange umgeschaut. Auf den Messen wurden die verschiedenen Maschinen verglichen. Wir haben uns dann für diese Maschine entschieden.

Ein Vacuum-Füller. Was ist das eigentlich? Eine Maschine, die das Brät in die Wursthaut bringt. Das klingt eigentlich ganz einfach. Schauen wir einfach etwas zurück. Eine Wurst wurde gefüllt, indem ein Helfer den Darm aufhielt und eine zweite Person über einen Trichter mit der Hand das Wurstbrät hineindrückte.

Später entwickelte man handbetriebene Maschinen, ähnlich wie ein Fleischwolf. Man drückte die Füllung in einen Trichter. Eine Schnecke förderte im Drehen den Inhalt, das Brät, nach vorne. Über eine Öffnung wurde der Wurstdarm gestülpt und das Brät hineingedrückt. Wenn es nicht genau füllte, mußte man mit etwas Drücken und Walken mit der Hand nachhelfen. Dann wurde die Wurst abgebunden. Später kam dann ein Elektromotor als Antrieb dazu und die Maschinen und Trichter wurden größer und leistungfähiger.

Manfred Obermaier jun. beim WurstfüllenDiese Zeit ist noch gar nicht solange her. Aber die Technik schreitet voran.
Wir hatten bisher schon einen Füller der Fa. Handtmann. Nun haben wir das neueste und modernste Modell. Wenn Sie sich das nebenstehende Bild anschauen, sehen Sie oben einen Behälter. Dieser gehört zu einer Beladeeinrichtung. So kann man die entsprechende Menge Brät ohne große menschliche Anstrengungen vom Cutter zum Füller bringen und von oben in die Fülltrichter schütten.

Das hat nicht nur den Grund, dass man sich sehr viel Kraft und Anstrengung spart, sondern auch ganz konkrete hygienische Gründe. Das Brät wird schnell, ohne lange herumzustehen, verarbeitet. Es kommt nicht mit anderen Werkzeugen oder Behältern in Kontakt, hat keinen zu langen Luftkontakt und wird auch nicht von Menschen berührt. Damit ist die größtmögliche Sauberkeit und Hygiene gewährleistet. Eine ganz wesentliche Voraussetzung für die Haltbarkeit der Wurst. Die Geschmackstoffe und das Aroma bleiben voll erhalten.

Das Brät kommt also in den Fülltrichter. In diesem ist ein kleines Förderrührwerk eingebaut. Zusammen mit einem Abstreifer, innen an der Seite, wird das Brät kontinuierlich und schonend nach unten befördert. Da langt kein Mensch hinein. Alles läuft automatisch und hygienisch ab. Der Trichter ist übrigens teilbar. So kann man auch kleinere Mengen sehr gut verarbeiten. Außerdem erleichtert es wieder die Reinigung. Förderweg im Trichter
Auf dem Bild links sehen Sie den Förderbereich. Die kleine Schnecke kann leicht entfernt werden. Damit ist gewährleistet, daß die Maschine sehr schnell und vor allem zuverlässig und gründlich gereinigt werden kann. Das ist ein ganz entscheidender Vorteil. In kürzester Zeit ist die Zuführung zerlegt. Man kann Sie perfekt reinigen. So können keine Reste irgendwo zurückbleiben und Bakterien wachsen lassen. Eigentlich ein fast steriler Bereich.

Die Fördereinrichtung ist über einen Bajonettverschluss im Trichtermund mit einem Antrieb verbunden. Durch die Öffnung im Tricherboden gelangt das Brät in das Herzstück des Füllers. Es ist das Flügelzellenförderwerk.

Flügelzellenlaufwerk Dieses Bild zeigt das Förderwerk, das neueste Modell dieses Füllers, das die Wurstmasse noch schonender und präziser abfüllt. Unsere Metzger loben vor allem die gleichmäßige Brätzuführung. Mit diesem Gerät läßt sich sehr genau portionieren. Das Brät wird gleichmäßig verteilt. Weil der gesamte Vorgang unter Vacuum geschieht, wird die beim Einmischen vorhandene Luft vollkommen entzogen. Ein Quetschen, Reißen oder Drücken der Wurstmasse kommt nicht mehr vor. Damit werden punktuelle Temperaturveränderungen vermieden und eine besonders schonende Brätbehandlung errreicht. Es gibt eine gleichmäßige, schön gefüllt Wurst, die auch im Anschnitt ein appetitliches Bild zeigt. Das Wichtigste ist aber, dass es keine Lufteinschlüsse gibt. Luft hat Sauerstoff und der sollte draussen bleiben. Dann ist die Wurst länger haltbar und hat keine unschönen Löcher in der Füllung.

Display zum Einstellen und kontrollierenFrühere Maschinen wurden hydraulisch gesteuert. Heute hat die Elektronik auch in diesem Bereich Einzug gehalten. Mit Unterstützung von Sensoren, die Drücke, Temperaturen und alle möglichen Vorgänge messen, aufschreiben und mitteilen, wird der Füllvorgang gesteuert. Durch diese feine Elektronik kann man so genau auf die Bedingungen der verschiedenen Brätsorten eingehen, daß für jede Wurst die optimale Füllumgebung geschaffen und eingehalten wird. Wir füllen die kleine, dünne Debresziner mit der gleichen Präzision, wie Weisswürste, Bierwurst oder Salami. Damit ist gewährleistet, dass unsere Kunden immer die gleiche hohe Qualität erhalten.

So sieht das Ergebnis ausSo sieht das Ergebnis aus. Qualitativ hochwertig, hygienisch nach höchsten Standards hergestellt und ein wahrer Genuss. Mit Hilfe dieser Maschine können wir die gewünschte frische Wurst noch etwas schneller herstellen. Sie ist dann früher fertig. Das freut vor allem auch die Handwerker. Oft schon um sieben Uhr holen sie sich, auf ihrem Weg nach München, ihre Brotzeit. Es sind gute, aber auch strenge Kunden. Sie wissen genau was ihnen schmeckt. Eine gute, frische Wurst steht bei Ihnen ganz oben. Einige dieser Handwerker kommen schon seit Jahrzehnten zu uns. Und die jungen Gesellen und Lehrlinge auch schon wieder.

Wir freuen uns, dass wir richtig in Hygiene und Qualität investiert haben und unseren Kunden wieder einen noch etwas höheren Standard bieten können.

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© Manfred Obermaier - geändert: 20.6.2003 - 
eMail:  info@metzgereiobermaier.de 
URL: www.metzgereiobermaier.de/wurstfueller.htm